Was Migration mit uns allen macht – eine systemische Sicht auf Wandel und Verbundenheit
Asylanten, Migranten kommen an, vielleicht wollen sie auch auf längere dazugehören. Was sind die Ursachen hinter den Ursachen. Die systemische Sicht zeigt bislang verborgenes.

Autor: Holger Kiefer
Umfang: 192 Seiten
Formate: Softcover, Hardcover, E‑Book
ISBN:
E‑Book: 9783695632190
Softcover: 978‑3‑384‑90813‑1
Hardcover: 978‑3‑384‑90814‑8
Worum es in diesem Buch geht: Eine systemische Sicht auf Migration
Migration ist kein abstraktes politisches Thema – sie ist ein menschliches Phänomen, das tief in unseren persönlichen und kollektiven Geschichten verwurzelt ist. Dieses Buch zeigt, welche verborgenen Dynamiken hinter gesellschaftlichen Umbrüchen stehen, besonders dort, wo Flüchtlinge und Migranten auf bestehende Systeme treffen.
Durch die phänomenologische Aufstellungsarbeit werden unsichtbare Kräfte sichtbar: historische Belastungen, verdrängte Ereignisse, geopolitische Interessen und systemische Verstrickungen, die sowohl Herkunfts- als auch Zielländer prägen.
„Ankommen und Zugehören“ eröffnet neue Perspektiven auf Wandel, Verbundenheit und die Frage, was es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein – unabhängig davon, wo wir geboren wurden.
Für wen ist dieses Buch?
- Menschen, die Migration besser verstehen wollen
- Fachkräfte aus Beratung, Therapie, Sozialarbeit
- Menschen mit eigener Migrationserfahrung
- Interessierte an systemischer Arbeit und Aufstellungen
- Leser, die gesellschaftliche Dynamiken tiefer begreifen möchten
Was dieses Buch besonders macht
- verbindet systemische Aufstellungsarbeit mit gesellschaftlichen Themen
- zeigt unsichtbare Dynamiken hinter Migration
- erklärt, warum Konflikte entstehen – und wie sie sich lösen lassen
- bietet neue Perspektiven auf Zugehörigkeit und Identität
- verständlich geschrieben, ohne Fachjargon
| Format | Preis | ISBN |
|---|---|---|
| Softcover | 19,80 € | 978‑3‑384‑90813‑1 |
| Hardcover | 25,00 € | 978‑3‑384‑90814‑8 |
| E‑Book | 6,49 € | 9783695632190 |

Über den Autor
Holger Kiefer arbeitet seit vielen Jahren mit systemischen Aufstellungen und Genogramm‑Analysen. Sein Fokus liegt auf transgenerationalen Dynamiken, Zugehörigkeit und den verborgenen Kräften, die menschliche Systeme prägen. Mit „Ankommen und Zugehören“ verbindet er persönliche Erfahrung, gesellschaftliche Beobachtung und systemische Tiefenschärfe.
- Berufliche Identität und Expertise
- Systemexperte: Holger Kiefer ist Experte für systemische Aufstellungen und Genogramm-Analysen.
- Tätigkeitsfeld: Er begleitet Einzelpersonen, Selbstständige und Unternehmen dabei, verborgene Dynamiken und Muster innerhalb ihrer Systeme sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, Menschen und Systeme zu Klarheit und neuen Perspektiven zu führen.
- Angebote: Über seine Plattform au-on.de bietet er Einzel- und Online-Aufstellungen, Workshops sowie Seminare an.
- Methodische und philosophische Haltung
- Phänomenologischer Ansatz: Kiefer vertritt eine dezidiert phänomenologische Sichtweise. Er betrachtet gesellschaftliche Prozesse wie Migration nicht primär politisch oder moralisch, sondern als Regulationsversuche von Systemen auf Spannungen und Ungleichgewichte.
- Systemisches Weltbild: Er sieht die Menschheit als ein vernetztes globales Feld oder einen Organismus. Sein Denken ist stark von der systemischen Familientherapie und Pionieren wie Murray Bowen, Ivan Boszormenyi-Nagy oder Bert Hellinger geprägt.
- Fokus auf Integration: Ein zentrales Anliegen seiner Arbeit ist die Re-Integration des Ausgeschlossenen (wie verdrängte Schuld, Tabus oder nicht betrauerte Tote). Er ist überzeugt, dass Heilung durch das bewusste „Ansehen“ und Anerkennen dessen geschieht, was im System fehlt.
- Persönliche Details
- Standort: Er ist in Fürth, Deutschland, ansässig.
- Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Autor seine Arbeit als einen Dienst an der Bewusstwerdung versteht, indem er individuelle und kollektive Krisen als „Heilungsversuche“ des Lebens begreift.
Häufig gestellte Fragen zu Migration, Zugehörigkeit und systemischer Sicht
Das Buch betrachtet kollektive Bewegungen nicht als Ergebnis individueller Entscheidungen, sondern als Regulationsversuche von Systemen (wie Gesellschaften oder Familien) auf Spannungen
Unaufgearbeitete Schuld, Tabus oder nicht betrauerte Tote erzeugen über Generationen hinweg Spannungen, die sich schließlich in Wanderungsbewegungen entladen
Diese Identitätskrisen entstehen also aus systemischen Spannungen, die Migration in familiären und gesellschaftlichen Strukturen auslöst.
Leser erfahren mehr über kritische Fragen zur geopolitischen Steuerung von Migrationsströmen und wie Menschen als „Bewegungsmasse“ in strategischen Kalkülen genutzt werden
Viele Menschen erleben nach der Migration ein Gefühl des Dazwischen, weil sie innerlich mit zwei oder mehr Bezugssystemen verbunden bleiben. Die Herkunftsfamilie, die Kultur, die Sprache und die Geschichte wirken weiter – selbst wenn man räumlich weit entfernt lebt. Gleichzeitig entsteht der Wunsch, im neuen Land anzukommen, dazuzugehören und sich zu orientieren.
Durch Repräsentanten im Raum, auch virtuelle online, können unsichtbare Felder wie „Die Zukunft“, „Die Leere“ oder „Die Vergangenheit“ körperlich erfahrbar und damit analysierbar werden
Das Buch legt nahe, dass Bewegung oft ein selbstorganisierter Heilungsversuch des Lebens ist, um ein verlorenes Gleichgewicht wiederzufinden
Leser können sich mit dem systemischen Grundgesetz auseinandersetzen, dass jeder, der einmal Teil des Systems war, ein bleibendes Recht auf seinen Platz hat
Das Buch regt dazu an, die eigene innere Arbeit (z. B. durch Genogramm-Analysen) als Dienst an der Ganzheit des Systems zu begreifen
Heimatverlust entsteht, wenn vertraute Bindungen, Orte, Sprachen oder Rollen nicht mehr selbstverständlich sind. Systemisch gesehen ist dieses Gefühl ein Hinweis darauf, dass wichtige Zugehörigkeiten noch nicht ausreichend gewürdigt wurden. Der erste Schritt besteht daher darin, die eigene Herkunft bewusst anzuerkennen – mit allem, was sie geprägt hat.
Gleichzeitig braucht es Raum, um im neuen Umfeld neue Formen von Verbundenheit zu entwickeln: Beziehungen, Routinen, Orte, die Sicherheit geben. Heimat entsteht nicht nur geografisch, sondern durch Beziehung – zu Menschen, zur eigenen Geschichte und zu sich selbst. Wenn beides zusammenkommt, kann aus Verlust allmählich ein neues Gefühl von Zugehörigkeit wachsen.
Warum ich dieses Buch geschrieben habe
Migration ist für mich kein abstraktes Thema, sondern ein menschliches. In meiner Arbeit mit systemischen Aufstellungen habe ich immer wieder gesehen, wie stark Herkunft, Zugehörigkeit und alte Bindungen unser Leben prägen – oft ohne dass wir es wissen.
Dieses Buch ist entstanden, weil ich zeigen wollte, welche unsichtbaren Kräfte hinter gesellschaftlichen Spannungen wirken und wie viel Frieden möglich wird, wenn wir diese Dynamiken verstehen.
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